ROUTE 4
ZUR ‘CRUZ’-EBENE UND AUF DEM
(Weiden und Steineichen)
Einleitung
Route Nr. 4 ist eine weite Route mit vielen landschaftlichen, ethnographischen und touristischen Sehenswürdigkeiten.
Auf diesem Weg lernen wir vieles kennen, was mit dem ländlichen Leben zu tun hat, angefangen bei der Viehzucht, Forstwirtschaft, Weinanbau und Jagd bis hin zur jüngeren Hotellerie.
Landkarte


Beschreibung
Der Ausgangspunkt ist die Industriezone Rondas. Beim Hotel Berlanga befindet sich die Straße "Genal", links die Straße "Guadalete". Ein Kreuz aus Stein erinnert daran, dass hier Personen während des spanischen Bürgerkrieges hingerichtet wurden. Die Straße, die wir nehmen, ist leicht abfallend und wir sehen links eine Werkshalle mit Baumaterialien. Später wird der Weg steinig und von Steinmauern, Mandelbäumen und Ginster flankiert. 400 m weiter kommen wir zum Landgut "El Cuco" mit Pferdeställen. Wir überqueren das Bahngleis und steigen ab in eine Ebene, wo wir durch einen Tunnel die Umgehungsstraße kreuzen.
Von hier aus führen 3 Wege weiter: Der nach rechts ist betoniert, ein zweiter führt zur Unterkunft "Fuente Dulce" und der dritte, den wir nehmen, geht direkt hinunter zur Ebene "Llano de la Cruz". Von hier aus ist das Panorama wunderschön. Die Hügel, die wir von hier aus sehen, sind die "Los Frontones". Der nördlichste Hügel heißt "Cerro de las Salinas".
Beim Abstieg sehen wir den weiß gestrichenen Brunnen "Don Pedro", der nie austrocknet. An diesem Punkt zweigt der Weg nach links ab, wir passieren noch einige Häuser und nach 2.4 km (alle Kilometerangaben sind ab Ausgangspunkt zu sehen) endet dieser Weg bei einer asphaltierten Straße, der A-376 "Ronda-Sevilla", die von hier nach "Llano de la Cruz" führt. Dieser Weg wird uns später als Rückweg dienen. Von hier aus folgen wir dem kleinen Weg mit den Olivenbäumen, der zum Wirtshaus "El Molino" führt. Später sehen wir ein großes schönes Landhaus, bekannt als "Padres Naranjos".
Nach 3 km durchqueren wir einen kleinen Tunnel unter dem Gleis der Linie "Algeciras-Bobadilla". Der Weg führt nun zwischen Feldern durch. Dort können auch viele Vögel beobachtet werden.
Nach 3.6 km kommen wir an die nächste Kreuzung. Der Weg von rechts kommt von "Arriate", den wir für den Rückweg nehmen werden. Jetzt jedoch folgen wir dem anderen, der zum "Hotel de la Fuente de la Higuera" führt. Nach 400 m überqueren wir die Brücke über den Fluss "Guadalcobacín". Den Weg nach links ignorieren wir. Wir sehen immer mehr Steinbuchenwälder, gemischt mit Baumnussbäumen, Quittenbäumen und wilden Rosen. Nach 4.5 km passieren wir links das "Hotel de la Fuente de la Higuera", nach 5 km kommen wir an eine alte ländliche Schule "De los Frontones". Jetzt wird der Weg steinig.
Nach 6.8 km sehen wir einen Pinienwald, der bekannt ist als "La Mata del Marques". Wir nehmen den Weg, der nach rechts aufsteigt und folgen diesem die nächsten 300 m. Wir sehen ein wunderschönes Haus, umgeben von Obstbäumen und Weinstöcken. Hier nehmen wir den Weg nach links, ignorieren die nächste Abzweigung nach links und gehen durch ein großes Zauntor, hinter dem wir dann den rechten Weg nehmen. In einem Steinbuchenwald beginnt der Weg anzusteigen. Die Vegetation ist sehr vielfältig mit Thymian, Rosmarin u.a.m. Nach 8 km sehen wir rechts ein Wasserdepot. Der Aufstieg wird steiler. Wenn wir parallel einen anderen Weg sehen, wissen wir, dass es bis zum Landgut "Cortijo de Madrid" nicht mehr weit ist. Oben angekommen wird der Weg sanfter und schließt an einen anderen größeren Weg an (Ausgangspunkt 1).
Nun befinden wir uns auf dem Weg "Los Frontones" oder mit anderem Namen "Camino del Cordel del Puerto del Monte al Puerto del Quejigal", der an der Grenze zwischen Málaga und Cádiz verläuft. Vor uns zeigt eine Tafel das Jagdrevier der Jägergemeinschaft "El Lizón" an. (Ausgangspunkt 2)
Wir setzen unsere Route mit dem Weg "Los Frontones" rechts fort und kommen bald an das Landhaus "El Polear", das einen Brunnen hat. Nach 13.6 km betreten wir die Straße von "Arriate" nach "Setenil". Vor uns sehen wir den breiten Weg von "Osuna" nach Ronda.
Wir nehmen die Straße rechts nach "Arriate" und einige Meter später die Abzweigung nach links (nach ca. 14 km), gut zu erkennen am Hinweisschild der Taverne "Bodega de las Monjas". In dieser Zone ist die Schweinezucht weit verbreitet und wichtig für die lokale Wurstindustrie. Nach 15 km sehen wir dort, wo sich ein Strommast befindet, eine Abzweigung nach links. (Ausgangspunkt 3)
Wir lassen diesen Weg beiseite und ignorieren nach 100 m auch einen zweiten Weg, der nach rechts abzweigt. Der Hauptweg ist breit und bekannt als "Cañada Real de Ronda a Osuna" oder "Cañada Verde".
Das Landhaus und die Weinstöcke, die wir rechts sehen, sind Teil des Landgutes "Las Monjas", das auch eine Weinkellerei hat. Das Bahngleis befindet sich parallel zu uns. Nach 18.2 km kommen wir zur einstigen Wurstfabrik "La Parchite", die heute eine Bar ist. Hier nehmen wir den Weg "Gran Recorrido Europeo Gr 7 E-4" von "Serrato" nach "Arriate". Dieser Weg führt von Straßburg nach Tarifa. In der Mitte der Fastenzeit wird in dieser Zone das Fest "Partir la Vieja" gefeiert, zu dem sich die Familien von Arriate treffen, um die regionalen Köstlichkeiten zu essen und den typischen Mistel-Likör zu trinken.
500 m weiter sehen wir das Haus "El Bombero". Dort verlassen wir den Hauptweg nach rechts. (Ausgangspunkt 4)
Auf diesem Weg beginnt, zwischen Olivenbäumen und Farmhäusern, der Abstieg. Nach 21.3 km erreichen wir "Arriate" und folgen dem Hauptweg abwärts. Wir nehmen die erste Straße nach rechts und folgen dieser 2 km, wo wir an die "Mata del Marques" anschließen. Auf dieser Straße kommen wir an den Bach "La Ventilla". Dann steigen wir auf bis zur Kirche "San Juan", von deren Rückseite aus die Straße "Los Caños" abgeht. Dieser folgen wir bis zum Dorfrand, wo sich ein Hinweis der "GR 7" befindet. Von nun an ist der Weg asphaltiert. Wir gehen durch die Felder Arriates und kommen an das Wirtshaus "El Pelistre". Nach 25.3 km kommen wir an das Wirtshaus "El Polvorilla" und 500 m weiter kreuzen wir den Weg "Llano de la Cruz", den wir zu Beginn der Route bereits kennen gelernt haben.
Wir gehen nach links weiter und lassen das Haus "Los Padres Naranjos" und das Wirtshaus "El Molino" zurück. Den steinigen Weg, den wir zu Beginn bereits gegangen sind, nehmen wir für ein kurzes Stück, um ihn bald wieder zu verlassen und einen weniger klar ausgeschilderten, aufsteigenden Weg neben einer Steinmauer zu nehmen. Rechts lassen wir das Landhaus "Huerta Vieja" zurück. Wir befinden uns an der Grenze eines Pinienwaldes und nehmen den rechten Weg, um den Wald zu umgehen. Dieser führt in den Naturpark "Parque Periurbano de la Dehesa". Weiter unten sehen wir ein Gebäude der Waldschutzstation. Der Weg wird nun von alten Steinbuchen gesäumt. Auf dem ansteigenden Weg lassen wir rechts die Kläranlage und den Pinienwald zurück. Nach 29.2 km treffen wir auf die Umgehungsstraße von Ronda, den Endpunkt unserer Route.
Daten
- Distanz: 29.2 km.
- Modalität: Zu Fuß, mit dem Pferd und speziell empfohlen für Mountainbikes.
- Ungefähre Dauer: 5 Stunden. Zu Fuß 8 Stunden.
- Schwierigkeitsgrad: Hoch. Besonders wegen des steilen Aufstiegs zu Beginn der Route "Los Frontones" und beim "Parque Periurbano" von Ronda.
- Empfohlene Jahreszeit: Das ganze Jahr.
- Praktische Ratschläge: Werkzeug für das Fahrrad und Essen mitnehmen. Wasser stellt kein Problem dar. Falls die Route zu Fuß abgegangen wird, sollte frühmorgens aufgebrochen werden. Die Route kann auch an viele andere Routen angeschlossen werden.
Optionale Ausgangspunkte
Nr. 2 - BEI DEN BERGEICHEN UND ZU "ACINIPO".
Wir nehmen den Weg "Los Frontones" nach links und erreichen nach 5 km die Straße von Ronda nach "Acinipo". Von hier aus gehen wir nach rechts und erreichen die Überreste der spanisch-römischen Stadt "Acinipo". Dort befindet sich ein wichtiger archäologischer Fundort mit Überresten von Thermen, einem Forum und einem Theater.
Nr. 3 - ZUR "LAGUNA DE ALBERCA".
Nach 2 km auf diesem Weg kommen wir zu einer großen Ebene, die in Zeiten starken Regens überflutet. Sie ist bekannt als die "Laguna de Alberca".
Nr. 4 - ZUR BRÜCKE "LA VENTILLA".
Der "Cañada real" folgend, kommen wir zur Brücke "La Ventanilla", von wo aus wir die Route Nr. 2 erreichen können.

