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ROUTE 1

IM ‘LIFA’-TAL

(Zufluchtsort der Banditen)

 

 

 

Einleitung

 

Es handelt sich um einen bequemen Weg, auf dem wir einen mediterranen Steineichenwald, der heute größtenteils in Getreidefelder umgewandelt ist, kennen lernen. Der Übergang zwischen Flachland und Gebirge ist klar zu erkennen; hier ist noch eine typische Gebirgsökonomie vorhanden. Ebenso interessant sind die arabischen Überreste des Turms von "Lifa" und der Wald der Pistazienbäume.

 

 

Landkarte

 

Landkarte

 

 

Höhenschema

 

Höhenschema

 

Beschreibung

 

RouteDiese Wanderung beginnt beim städtischen "Polideportivo", das an der Umgehungsstraße von Ronda liegt, die sich dort mit der Straße nach "El Burgo" kreuzt. Vom Parkplatz des Supermarktes aus nehmen wir die Straße, die Richtung Osten zum gewaltigen Gebirge "Sierra Hidalga" führt. Teile dieses Weges waren als "Ruta de los Almoravides" beschildert, die Wegweiser sind aber mittlerweile verschwunden. Nach ca. 100 m überqueren wir eine kleine Brücke, die über die Quelle des Baches "La Toma" führt.

 

Der Weg beginnt mit einem leichten Anstieg in noch bewohntem Gebiet, von dem wir rechts den Hügel "La Pastora" (die Schäferin) sehen. Danach folgt ein steiler, steiniger Abstieg. Nun haben wir große Felder und das Flachland "de Aguaya" vor uns. Dank der guten Bodenqualität in dieser Ebene ist eine hervorragende Landwirtschaft möglich, deren Nachteil aber ist, dass dadurch die Bewaldung des Flachlandes verloren ging. Lokale Historiker sehen in diesen Feldern die einst stattgefundene Schlacht "Munda" zwischen "Pompeyo" und den imperialen römischen Truppen, was jedoch wenig wahrscheinlich ist, da hier nur wenige römische Überreste gefunden wurden.


Nach 3.4 km (alle Kilometerangaben sind ab Ausgangspunkt zu sehen), neben einem Landgut, zweigt ein Weg ab nach "El Pilar de Coca" (Ausgangspunkt 1), beim schönen Steineichenwald "Corto Cortina". Dies ist einer der klassischen Wege mit dem Mountainbike. Wenn wir diesem Weg folgen, erreichen wir die Route Nr. 2.

 

Nach 5.3 km, gerade wenn wir die letzten Felder verlassen haben und die große Steigung beginnt, befindet sich das erste Zauntor. Wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist besondere Vorsicht angebracht, da das Gebüsch dichter und der Weg steiniger wird. Hier siedeln viele Vögel, unter denen die wichtigsten der Bienenfresser und der Turmfalke sind. Zeitweise halten sich auch Jungadler in dieser Region auf.

 

Nachdem wir das Zauntor passiert haben, ist rechts die Quelle der "La Hidalga" zu sehen, die den umliegenden Landgütern Wasser liefert. In alten Zeiten war sie eine wichtige Wasserquelle für Ronda. Die Steigung wird schwieriger, zickzackartig und mit wilder Vegetation (u.a. mit wildem Spargel). Auf der rechten Seite sehen wir immer die "Cañada de la Higalda", die nur nach ausreichendem Regen Wasser führt. Die Steineichenwälder werden seltener und die Sicht ist herrlich in Richtung des nördlichen Bergabhangs der Sierra Hidalga, wo einige "Pinsapos" (Art Tannenbaum dieser Sierra) wachsen. Die Nähe zu Ronda und der Weg "Ruta de Lifa", auf dem wir uns befinden, müssen wohl das Motiv gewesen sein, weshalb der einst nahe Pinsapo-Wald von Ronda im Laufe der Zeit verschwunden ist. Die harte Landarbeit und die spärliche Rentabilität haben dann dazu geführt, dass viele Landgüter am Fuße der Sierra Hidalga heute verlassen sind. Nach 9.2 km zweigt nach rechts ein Weg in Richtung Süden zum Bergabhang der Sierra Hidalga ab (Ausgangspunkt 2).

 

Dem Weg "Ruta de Lifa" folgend stößt man an das nächste Zauntor. Dieser Ort ist der Pass von "Lifa", von wo aus der Abstieg beginnt, der in der Nähe einiger Landgüter endet (12 km). Im Flachland dieser Landgüter werden Weizen und Kichererbsen angebaut. Dies ist das Ende des Weges, obwohl noch Möglichkeiten bestehen, die Wanderstrecke zu verlängern (Ausgangspunkt 3 und 4).

 

Um nach Ronda zurückzukehren nehmen wir denselben Weg.

 

Daten

 

 

Optionale Ausgangspunkte

 

Nr. 1 - ZUM "PILAR DE COCA".

Schließt an Route Nr.2 an.

Nr. 3 - PISTAZIENBÄUME UND DER ARABISCHE TURM.

 

Der Rundgang geht vom Landgut bis zum nahen Turm aus dem Mittelalter, der als Wachturm diente. Unter den Klippen befinden sich Bodenabtragungen und zwischen diesen Klippen, der Schlund "Lifas". In dieser Zone befindet sich auch ein Steinbruch aus der römischen Zeit. Dem Weg der elektrischen Leitung folgend, können wir das Tal durchqueren.

 

 

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