Naturdenkmale

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Das im September 2003 zum Naturdenkmal erklärte Cañon erhielt seine Einzigartigkeit durch einen geomorphologischen Prozess, der die Schlucht schuf sowie durch die Arten der dort lebenden Tiere. Der Gänsegeier (Gyps Fulvus), der typisch für den Cañon ist und in den Felswänden nistet, gab ihm seinen Namen: Schlucht der Gänsegeier.

Der Cañon bildete sich durch die Erosion des Rio Guadiaro durch Kalk und Mergelgestein des Juras, die an dieser Stelle eine enge und bis zu 100 tiefe Spalte auswusch. In etwa 60 m Höhe wird die Schlucht von der sogenannten Puente de los Alemanes (Brücke der Deutschen) überquert, die aber keine normale Brücke ist, sondern eine Wasserleitung, die bis zum Elektrizitätswerk von El Colmenar führt. 

Die geschützte Fläche beträgt 218.766 m2 und befindet sich im extremen Osten der Provinz Málaga zwischen den Gemeinden Cortes de la Frontera, Benalauría y Benarrabá