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Zahara ist einer der wichtigsten Namen während des langen spanisch-arabischen Zeitalters, besonders während der Epoche der Nazaris im 14. und 15. Jahrhundert. Die geographische Lage des Dorfes und die mächtigen Befestigungsanlagen spielten eine wichtige Rolle als Verteidigungspunkt während der sogenannten "Schlacht der Enge" (batalla del estrecho), in dem dieser Ort mehrmals den Besitzer wechselte. Das letzte Mal gehörte Zahara zu den Arabern, was der Grund für die Entscheidung der Katholischen Könige war, den südlichsten Teil von Andalusien vollständig zu erobern.

Zahara befindet sich von Cádiz kommend auf dem Weg der "Weißen Dörfer" und bietet mit seinem Stausee, den umliegenden Tälern und Bergen sowie seiner Burg einen herrlichen Anblick. Die Einwohner von Zahara kümmern sich vornehmlich um die Landwirtschaft und die Viehzucht. Es wurde als künstlerisches und geschichtliches Dorf 1983 ernannt. Die ursprüngliche Kirche des Dorfes war wegen ihrer Lage innerhalb der Befestigungszone des Ortes schwer zu erreichen. Deswegen wurde 1773 die heutige Kirche gebaut, deren Architekt Sevilla Antonio de Figueroa war.

Die Prozession von Corpus Christi gibt es seit dem Jahr 1500, bei der auch heute noch das Dorf prächtig geschmückt wird. Es gibt auch eine Pilgerfahrt zur Ehre von San Juan. Die Feier von Zahara finden vom 20. bis zum 23. August statt. Die Kirchenpatrone San Simón und San Judas werden am 28. Oktober gefeiert.

 

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