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Dieses Dorf hat die größte Fläche der Umgebung von Ronda und die zweitgrößte Fläche der Provinz Málaga. Es liegt an der Grenze zwischen den Provinzen Málaga und Cádiz, zwischen den Dörfern Benadalid, Benarraba, Benalauria, Jimena de la Frontera, Jimera de Libar, Montejaque, Benaojan, Ubrique und Villanueva del Rosario. In den umliegenden Wäldern findet man viele Stein-, Kork- und Zenneichen. Die Viehzucht, vorwiegend bestehend aus Schafs-, Ziegen- und Schweinezucht, ist auch hier ein wichtiger Faktor. Zudem wird Kleinjagd betrieben. Die Rohstoffe der Natur bilden die Grundlage für die Produktion bzw. Verarbeitung von Ziegen- und Schafskäse, Honig, Fleisch und Kork. Das Handwerk bietet Produkte wie Leder- und Töpferwaren, Keramik und Bauernmöbel an.

Cortes de la Frontera ist das Heimatland des berühmten arabisch-andalusischen Führers Almanzor. Das Rathaus, das Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde, ist ein sehenswertes Gebäude, ebenso wie die Kirche der Virgen del Rosario, die ebenfalls in dieser Epoche errichtet wurde. Zu Ehren dieser Heiligen Jungfrau findet jährlich eine Pilgerfahrt statt. Außerdem werden die Kirchenpatrone San Roque und San Sebastián in der Zeit vom 19. bis 23. August durch Feierlichkeiten geehrt.

Das Stadtbild weist noch einige adlige Häuser auf, die Wappen an ihren Fassaden tragen. Außerdem findet man arabische Überreste an wie beispielsweise die Reste der ehemals römischen Siedlung Saeponta sowie des "Torre del Paso" und des Steinhauses, beides mittelalterliche Gebäude.

Der "Torre del Paso" diente damals als Verteidigungsturm und das Steinhaus war eine Kirche des Mozarabischen Zeitalters, die später jedoch zerstört wurde. In der Umgebung befindet sich der wunderschöne Naturschutzpark "La Sauceda", in dem die Zugvögel Einkehr halten.

 

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