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Ferdinand VII. gab Alpandeire den Titel "Starkes Dorf" wegen seines Verhaltens während des Unabhängigkeitskrieges gegen die Franzosen Anfang des 19. Jahrhunderts.

Man findet dort die Überreste zweier ehemals arabischer Siedlungen, Pospitar und Audalazar. Der Boden weist viel Eisenmineral auf, besonders an der Stelle, die aus diesem Grund "Los Perdigones" (der Schrot) genannt wird. Auf einem Hügel befinden sich außerdem die Überreste einer Burg aus dem Mittelalter. Die Kirche des San Antonio wurde 1505 erbaut und im 18. Jahrhundert nach ihrer Zerstörung wiedererrichtet. Wegen ihrer Größe wird sie auch "Kathedrale des Gebirgslandes" genannt. Die Kapelle des San Roque, erbaut im Barockstil, besitzt einige schöne Gemälde der Epoche. Zudem wurde in diesem Dorf der berühmte Kapuzinermönch Fray Leopoldo de Alpandeire geboren. Zu Ehren dieses Mönchs wurde im Dorf 1990 ein kleines Denkmal errichtet.

In der Nähe des Dorfes befinden sich die Dolmen "Encinas Borrachas" (besoffene Steineichen) und Montero. Die wichtigsten wirtschaftlichen Zweige sind die Viehzucht, die Landwirtschaft, der Stahlbau und die Korbherstellung aus Ölbaumzweigen.

Die Feier zu Ehren des Kirchenpatrons San Roque findet jährlich zwischen dem 16. und 18. August statt.

 

Allgemeine informationen

  • Bevölkerung : 269
  • Oberfläche: 31,2 km2
  • Entfernung von Ronda: 18 Km
  • Höhe: 701m
  • www.alpandeire.es