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Compromiso de Calidad Turística

 

Laut der archäologischen Reste, die in dieser Gegend gefunden worden sind, befindet sich diese Kirche in der Nähe einer ehemaligen paläochristlichen Kirche des 5. Jahrhunderts n.Chr. Einige Geschichtsschreiber sind der Meinung, dass dieser Ort im römischen Zeitalter ebenfalls als Kirche benutzt wurde, was aber noch nicht mit archäologischen Beweisen geprüft wurde.

Im arabischen Zeitalter wurde am selben Ort die Hauptmoschee Medina erbaut. Von dieser Moschee blieb uns aus dieser Zeit nur der Bogen von Mirhab und ein Stück der Mirhabmauer mit erhaltenem Gipsschmuck. Beide Teile sind hinter dem Retabel des Sagrariums verborgen.

Die katholischen Könige befahlen nach der Eroberung der Stadt, am selben Ort, an dem die Moschee lag, eine Kirche zu bauen. Die Arbeiten begannen 1485 und endeten nach verschiedenen Schwierigkeiten am Ende des 17. Jahrhunderts.

Der Spätgotikstil wird an den drei Schiffen der Kirche deutlich. Obwohl das Erdbeben von 1580 die Kirche teilweise zerstörte und die Kirche deswegen heute nicht mehr rein-gotisch aussieht, kann man diesem Baustil doch noch an den Säulen und Bogen der Schiffe erkennen. Die Bogen unterstreichen die Kapitelle mit pflanzenförmigen und menschenförmigen Schmuck.   

Besonders wichtig ist das Chorgestühl im Renaissancestil, hergestellt aus Nuss- und Zederbaum, mit zwei Etagen. Die untere Etage besteht aus 12 Stühlen mit geschmückten Rückenlehnen, die die Symbole der Heiligen Jungfrau Maria darstellen. Die obere Etage besteht aus 24 Stühlen, deren Rückenlehnen Skulpturen mit dem Heiligen Herzen von Jesus, den Aposteln und verschiedenen Heiligen Menschen tragen.

Die Kirche besteht zudem aus verschiedenen Barockelementen, denn in diesem Zeitalter wurde der Bau fertiggestellt. Besonders wichtig sind bei diesem Kunststil das Retabel der Heiligen Jungfrau des Größten Leidens, das aus drei Teilen mit prächtigem pflanzenförmigem Schmuck besteht. Eine Nische mit einem Halbkreisbogen in der Mitte des Retabels ist der Ort, an dem sich die Skulptur der Heiligen Jungfrau des Leidens befindet. Einige Experten sind der Meinung, dass dieses Werk von Montañes hergestellt wurde, aber andere Experten denken, dass es sich um ein Werk von "La Roldana" handelt.

Die Kirche von Santa Maria La Mayor ist, ohne Zweifel, einer der wichtigsten heiligen Denkmäler der Stadt Ronda.