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Der Name des Riesen kommt von zwei Steinreliefs, die die Ecken des Gebäudes schmücken. Bis in unsere Tage ist jedoch nur eines erhalten. Entsprechend neuer Untersuchungen ist sein Ursprung phönizisch.

 Es handelt sich um eine Wohnung für reiche Bürger, die zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert gebaut wurde, und die Häusern in Granada und dem afrikanischen Magreb ähnelt. Sie ist als ein Miniaturpalast und als eine der besten erhaltenen Architekturbeispiele der Nazarí-Epoche anerkannt.

 Die Struktur des Gebäudes hat sich geändert, aber der originale Grundriss ist erhalten. Es bleibt die Anordnung einer islamischen Wohnung rund um einen Zentralhof, wahrscheinlich mit einem Brunnen in der Mitte. Ebenfalls erhalten ist auch der ehemalige Eingang mit Flur, der zum Haupteingang und Nordsaal führt. Wichtig bei diesem Raum sind die prächtigen Gipsornamente mit Inschriften und Pflanzenmotiven und auch das Tafelwerk. In beiden Fällen (Gipsornamente und Tafelwerk) sind noch Farbstoffreste erhalten. 

Sehenswert ist auch die Terrasse, in arabischer Sprache Algofa genannt, die das Haupthaus mit dem Nebengebäude verbindet. Dieses Beispiel zeigt, dass die arabischen Wohnungen nicht sehr hoch waren. Die Gipsornamentreste sind ähnlich derer, die sich in der Peinadortür in der Alhambra von Granada (14. Jahrhundert) befinden.   

Nach einer vorsichtigen Wiederherstellung war das Haus des Riesen für die Öffentlichkeit im Dezember 2004 geöffnet.