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(Spanisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE 'SERRANIA' VON RONDA: DIE ROUTE DER ‘PUEBLOS BLANCOS’

 

 

 

 

Das Arabische Erbgut

 

Die Mittelalterliche Stadt: Mauern und Pforten

Arabische Erbgut

 

 

 

1. Die mittelalterliche Stadt: Mauern und Pforten
2. Die 'Baños Árabes'.
3. Die 'Mina'
4. Das Haus 'Casa del Gigante'.
5. 'Palacio de Mondragón'
6. Das Minarett von ‘San Sebastián’

 

 

 

Der am besten erhaltene Teil der arabischen Schutzmauern ist die ‘Puerta de Almocabar’, die vom spanischen König Carlos V. neu strukturiert und verbessert wurde. Sie liegt am Südende der arabischen Stadt, vor dem damaligen musulmanischen Friedhof. Der Namen ‘Almocabar’ kommt denn auch vom arabischen ‘ al-maqabir’ (Friedhof). Diese Pforte war der Haupteingang zur damaligen Festung.

 

Weitere wichtige Resten sind am Ostrand der Stadt zu sehen: Die Mauern und die Pforte ‘La Cijara’. Dieser Stadtteil war zweifach ummauert, und die arabische Vorstadt und die öffentlichen arabischen Bäder befanden sich in dieser Zone.

 

Auf der anderen Seite, gegen Westen, befinden sich die Mauern der ‘Albacara’. Diese Befestigung beschützte die Mühlen der Stadt und bei Gefahr wurde das Vieh dort eingetrieben. Die Pforten ‘Puerta del Cristo’ oder ‘Puerto de los Molinos’ und die ‘Puerta del Viento’ gaben dort den Zutritt zu Ronda.

 

 

Die Bäder 'Baños Árabes'

Diese thermischen Bäder sind die am besten erhaltenen der ganzen iberischen Halbinsel. Sie wurden im 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Die Verteilung der verschiedenen Zonen der Bäder entspricht dem römischen Modell: Das kalte Bad, das lauwarme und das heisse Bad. Das Wasserrad, das die Bäder und die daneben liegenden Gerbereien mit Wasser versorgte, ist ebenfalls erhalten.

 

Besuchszeiten:
Montag bis Freitag: von 10.00 bis 18.00 (Winter) oder bis 19.00 (im Sommer).
Samstag, Sonntag und Feiertage: von 10.00 bis 15.00 h.
Preis: 3 € pro Person, Studenten und Gruppen von mehr als 10 Besuchern: 1,5 € pro Person.

 

Die Minen Des 'Rey Moro'

Die legendäre Mine wurde von den Arabern einem ursprünglichen Felsenriss folgend 100 Meter tief ausgehöhlt. Ursprünglich öffnete sie mit ihren 200 Stufen den Zugang zum Grundwasser, das während der Belagerungen für die Bewohner der Stadt lebenswichtig war. Die Gärten des Palastes wurden 1923 vom weltbekannten französischen Architekten und Gartenbauer Forestier gestaltet.).

 

Besuchszeiten: Von 10.00 bis 19.00. Alle Tage geöffnet.
Preis: 4 € pro Person. Kinder 2 €. 10% Abschlag für Gruppen.

 

Das Haus 'Casa del Gigante'

Casa del GiganteMaurischer Wohnsitz (14.–15. Jahrhundert), entspricht dem granadinischen Architekturstil von Granada und des Magreb. Die ursprüngliche arabische Verteilung ist vollständig erhalten, die Gebäude und Räume sind rund um den Innenhof verteilt, mit Wasserbecken, Rundbögen mit verwobenen Gipsverzierungen und kursive Schriften an den Wänden. Im Innern erläutert das ‘Centro de Interpretacion’.

 

Besuchszeiten:

Montag bis Freitag, von 10.00 bis 18.00 (Winter) und bis 19.00 (Sommer).
Samstag, Sonntag und Feiertage von 10.00 bis 15.00.
Preis: 2 € pro Person.
Rentner, Studenten und Gruppen ab 10 Teilnehmer: 1 € pro Person.

 

Das Minarett 'San Sebastián'

Dieses Minarett ist ein bescheidener Turm aus Backstein, der zu einer der Moscheen der Altstadt gehörte. Nach der christlichen ‘Reconquista’ diente es dann als Glockenturm für die damalige Kirche des gleichen Namens. Die beiden unteren Stockwerke wurden im 14. Jahrhundert erbaut, das dritte wurde später von den Christen aufgestockt.

 

'Palacio de Mondragón'

Heute Sitz des Stadtmuseums, es ist der bedeutendste Palast von Ronda. Der Grundriss ist klar musulmanischen Ursprungs, er wurde aber später von den Christen stark umgebaut. Äusserst sehenswert ist der ‘Salon Noble’, der maurische Innenhof, die Gärten und die Schätze des archäologischen Museums.

 

Besuchzeiten:

Montag bis Freitag: von 10.00 bis 18.00 (Winter) und bis 19.00 (Sommer).
Samstag, Sonntag und Feiertage:: von 10.00 bis 15.00.
Preis pro Person: 3 €.
Rentner, Studenten und Gruppen  ab 10 Teilnehmer: 1,5 €.